[MonatsMotto] Bloggewohnheiten – Was sich beim Bloggen verändert?!?

Huhu ihr Lieben,

im September geht es ja viel um meine Ansichten rund ums Lesen. Ebooks vs. Print und meine Lesegewohnheiten standen schon im Fokus. Heute soll es sich um meinen Blog und meine Bloggewohnheiten drehen.

Wie blogge ich und was hat sich daran vielleicht geändert?

Eigentlich recht spontan. Wenn ich Lust drauf habe, schreibe ich eine Rezension, einen Artikel oder mache bei einer Bloggeraktion mit. Das kann dann direkt online gehen oder auch schon mal geplant werden. Aber das schreiben an sich ist spontan.

Nun dann gibt es noch die geplanten Beiträge. Diese sind von vorne rein geplant, wie Blogtouren z.B. oder an einen festen Zeitraum gebunden, wie Rezensionen zu Rezensionsexemplaren

Hat sich daran was geändert?

Nun Bloggen tue ich jetzt schon seit … ja seit wann genau … seit etwas mehr als 6 Jahren. Huhh ganz schön lange Zeit.

Angefangen hat es mit der Lust am Lesen und diese mit anderen zu teilen. Gerade am Anfang probiert man viel aus. Das erste Design gefällt einem bald nicht mehr, man sieht was tolles auf anderen Blogs, porbiert rum.

Das Gleiche hat man auch beim Schreiben der Texte. Man muss erst mal seinen Weg finden, wie man die Beiträge aufbaut, was einem wichtig ist. Da hab ich auch lange dran getüfftelt.

Man kommt ins Gespräch mit anderen Bloggern, bloggt zusammen, macht zusammen Aktionen, vernetzt sich und schwupps hat man viele eigene Ideen für Beiträge, Artikel etc. Man entwirft seine eigenen Labels und macht was draus. Entwickelt sie weiter, verändert Dinge oder verwirft sie ganz. Manche verstauben auch einfach. Zu spitzen Zeiten hatte ich teilweise bis zu 45 Beiträge im Monat. Also an runden 15 Tagen zwei Beiträge pro Tag.

Und jetzt?? Wie sieht es aus?

Naja im Moment geht es ja wieder bergauf. Aber es gab dieses Jahr und auch davor immer mal wieder Phasen wo nur so 1-2 Beiträge pro Monat online gegangen sind.

Oh Gott ist das die gefährliche Blogger-Pause?

Nein ich denke nicht. Die erste Phase kam eher daher das Gefühl zu haben ständig bloggen zu müssen. Rezensionen online zu stellen, den aktuellen Themen einen Beitrag widmen, die Aktion von dir schreit nach einem neuen Beitrag…. Kurz es wurde zur Pflicht und hat keinen Spaß gemacht.

Also wieder back-to-the-roots und Spaß entwickeln. Auch mal nein zu Aktionen oder Rezensionsanfragen sagen, die ein oder andere eigene Aktion mal fallen zu lassen und wieder spontaner werden.

Warum sind es dann trotzdem immer wieder mal weniger Beiträge? Ist der Spaß verloren gegangen?

Das will ich gar nicht mal sagen. Ich brauch Zeit und Ruhe für einen Beitrag. Denn nur so kann ich mich ganz darauf einlassen. Habe ich das nicht, schreibe ich auch nicht. Ich möchte nämlich mit ganzem Herzen bloggen und nicht nur einfach einen Beitrag dahin klatschen.

Da war der Kopf oft genug einfach voll. Es war zu viel zu tun oder ich hatte halt mal kein Internet. Also keine guten Voraussetzungen um zu bloggen.

Mir hat oft das Herz geblutet, weil der Blog eben liegen blieb. Doch teilweise hab ich ja auch nicht wirklich gelesen. Also fehlte mir auch die Grundlage für Beiträge.

Ist das jetzt der ersehnte Aufschwung?

Es gab ja immer wieder Posts von mir, dass ich wieder mehr bloggen möchte. Teilweise hat das auch geklappt und dann wurde es wieder weniger.

Ob es jetzt so bleibt? Ich hoffe es, aber ich weiß es nicht.

Zum einen läuft privat alles wieder stabiler. Klar bin ich durch Familie und Ausbildung sehr eingespannt. Aber was ganz wichtig ist, ich hab meinen stabilen Alltag. Mein Schatz und auch die Kidis geben mir den nötigen halt und verstehen, dass ich gerne mal in ein Buch abtauche oder stundenlang am PC sitze stöber oder Beiträge schreibe. Die Kinder hab ich auch mit der „Lesesucht“ angesteckt.

Zum anderen ist der Druck bloggen zu müssen raus. Ich kann ganz entspannt einen Beitrag schreiben oder nicht. Ich fühle mich nicht verpflichtet euch immer was neues zu präsentieren oder durch dieses oder jenes neue Leser zu gewinnen. Ich blogge was ich möchte, ich Spaß zu habe und wann es mir passt.Dazu hole ich mal ein eingestaubtes Label zurück an die Oberfläche, mache mal an einer Aktion mit oder was auch immer.

Der neue Blog und die eigene Domain motivieren nun nochmal etwas mehr!

Also hat sich was geändert?

Ja und nein. Ich blogge halt jetzt einfach wieder aus Leidenschaft!

Was beeinflusst euch beim Bloggen?

 

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Ein Kommentar

  • karin

    Hallo Chiawen,

    nun da ich selber keine Bloggerin bin ……sondern nur eine normale Leserin kann ich dazu mal keine Meinung äußern.

    Aber ich finde es immer noch sehr spannend, wie im Laufe der Jahre manche Blogs eine Veränderung durch machen und manche möglicherweise auch nicht….

    LG..Karin..

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