Rezension: Die Auswahl

 Für die 17-jährige Cassia ist heute der wichtigste Tag ihres Lebens: Sie
erfährt, wen sie mit 21 heiraten wird. Doch das Ergebnis überrascht
alle: Xander, Cassias bester Freund, ist als ihr Partner vom System
ausgewählt worden. Als jedoch, offenbar wegen eines technischen Defekts,
das Bild eines anderen Jungen auf dem feierlich überreichten Microchip
auftaucht, wird Cassia misstrauisch. Kann das System wirklich
entscheiden, wen sie lieben soll?

Verlagsseite … 

 Ally Condie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Salt Lake
City, USA. Nach ihrem Studium unterrichtete sie mehrere Jahre lang
Englische Literatur in New York, bevor sie sich ganz dem Schreiben
widmete. Ihre Romane um Cassia & Ky werden in mehr als 30 Sprachen übersetzt und sind große internationale Bestseller.

(Quelle: argon-verlag.de)

„Die Auswahl“ von Ally Condie gelesen von Josefine Preuß ist
der erste Teil einer Dystopie-Trilogie.

Bald ist es soweit und Cassia lernt ihren Partner kennen.
Von der Regierung wird dazu ein Festmahl für alle 17-Jährigen. Normal befindet
sich der geeignete Partner nicht im Ort sondern woanders, doch Cassia hat Glück
und es ist ihr bester Freund Xander. Doch auf dem Chip, auf dem sie Infos über
ihn finden soll, befindet sich das Bild von Ky. Wer ist denn nun ihr optimaler
Partner?

Cassia lebt mit ihrer Familie zusammen und glaubt, was die
Regierung ihr erzählt. Sie stellt nichts in Frage, zumindest am Anfang. Erst
als sie Kys Bild sieht ändert sich Schritt für Schritt ihre Einstellung, auch
wenn sie noch lange noch an die Regierung glaubt. Sie selber ist gut im
Sortieren und erkennt zusammenhänge richtig gut.

Es dreht sich viel um Cassia, doch ist nicht nur sie glaubwürdig
gestaltet sondern auch Ky, Xander und ihre Familie. Sie alle spiegeln einen
Teil der Gesellschaft wieder und geben dem Leser einen guten Einblick.

Wie so oft in Dystopien reguliert die Regierung alles und
legt vieles fest. Durch verschiedene Test werden so die optimale Arbeit,
Ernährung, Sport und sogar der optimale Partner gefunden bzw. ermittelt. Nichts
bleibt dem Zufall überlassen, selbst der Tod nicht. Alles wird reguliert zum
Wohl der Menschen.

Auch wenn diese Dystopie vom Grundgedanken her nicht viel
anders ist als andere, hat es Aly Condie allerdings geschafft den Leser zu
fesseln und viel Spannung einzubauen. Denn der Leser weiß nie genau wie wird
sich Cassia wirklich entscheiden und wie reagiert die Regierung. Josefine Preuß
bringt mit ihrer Art auch Spannung rein und bringt Cassia dem Leser näher.

Das Cover zeigt ein Mädchen in einer Kugel. Dies verdeutlicht
wie eingeengt Cassia von der Regierung ist und spiegelt so gut den Inhalt
wieder.

Die Dystopie wollte ich schon immer mal lesen, da kam es mir
sehr gelegen es mal zu hören. Es war spannend und fesselnd. Ich musste mich
zwar erst an Josefine Preuß gewöhnen, doch dann ging es. Cassia war mir schnell
sympathisch, ich habe mit ihr mitgefiebert und oft über die Regierung die Kopf
geschüttelt.

Es gibt 5 von 5 Wölfen!

2 thoughts on “Rezension: Die Auswahl”

  1. Halloi!

    Wieder eine Dystopie, die ich noch drigend lesen muss, aber hören scheint ja auch gut zu gehen? Ich werde mal das Hörbuch in die nähere Auswahl nehmen 🙂

    Liebe Grüße
    Eva

    Antworten
    • Ja der erste Teil hat mir schon gut gefallen. Beim zweiten hat es dann schon nachgelassen und Band 3 habe ich noch nicht angerührt.
      Aber versuch es mal, vielleicht unterhält es dich länger.

      Die Hörbuch Ausgabe ist echt toll. Josefine Preuß liest richtig angenehm.
      LG Chia

      Antworten

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